Heute ist der 18.05.2026 und was für eine spannende Zeit für die Kryptowelt! Harvard University, eine der renommiertesten Bildungseinrichtungen der Welt, hat kürzlich ihre Position in Bitcoin stark reduziert. Laut dem neuesten 13F-Filing der Harvard Management Company hielten sie zum 31. März 3,04 Millionen Anteile des iShares Bitcoin Trust ETF (NASDAQ: IBIT). Das ist ein bemerkenswerter Rückgang von 5,35 Millionen Anteilen im vorherigen Quartal, was einer Reduktion von etwa 43% entspricht. Die Bewertung? Auf stolze 116,97 Millionen Dollar basierend auf einem IBIT-Preis von 38,42 Dollar zum Stichtag. Einmal das größte Investment von Harvard, hat sich IBIT nun auf den zehnten Platz in ihrem Portfolio zurückgezogen und macht nur noch 6,44% aus.
Was ist da los? Es scheint, als ob die gesamte Branche unter einem dunklen Schatten leidet. Beide ETFs, der Bitcoin- und der Ethereum-Trust, haben im ersten Quartal eine gehörige Abreibung kassiert. Der Bitcoin ETF fiel um 22,17%, während der Ethereum ETF um 29,42% zurückging. Das hat die Harvard-Investoren sicher zum Nachdenken angeregt. Am letzten Handelstag schlossen die IBIT-Anteile um 2,92% niedriger bei 44,82 Dollar, während die ETHA-Anteile um 3,46% auf 16,76 Dollar fielen. Ein schwerer Schlag für die Krypto-Enthusiasten!
Die Wende zu Ethereum
Interessanterweise hat Harvard nicht nur bei Bitcoin gekürzt, sondern auch ihre gesamte Beteiligung am iShares Ethereum Trust ETF (NASDAQ: ETHA) verkauft, den sie erst im vierten Quartal 2025 erworben hatten. Damit haben sie die Flucht ergriffen, um ihre Strategie neu zu überdenken. Ein mutiger Schritt? Vielleicht. Laut dem Binance-Gründer Changpeng Zhao könnte Harvard sogar einen Wechsel zu Altcoins in Betracht ziehen. Eine Spekulation, die einige aufhorchen lässt. Wer weiß, vielleicht denkt Harvard, dass Ethereum die nächste große Sache ist.
Um die gesamte Situation besser zu verstehen, lohnt sich ein Blick auf die vorherigen Quartale. Zum 31. Dezember 2025 hielt Harvard noch 5,35 Millionen Anteile des IBIT, was damals 12,78% ihres Portfolios ausmachte. Zu einem Preis von 49,65 Dollar pro Anteil war das Investment 265,80 Millionen Dollar wert. Parallel dazu erwarben sie 3.870.900 Anteile des ETHA zum Preis von 22,43 Dollar, was eine Investition von 86,82 Millionen Dollar darstellt. Es zeigt sich, dass Harvard in der Vergangenheit durchaus bereit war, in die Krypto-Welt zu investieren – aber die Zeiten haben sich geändert.
Beide ETFs haben im Laufe des letzten Jahres schwer zu kämpfen gehabt. Der iShares Bitcoin Trust ETF verzeichnete einen Rückgang von 11,20%, während der iShares Ethereum Trust ETF sogar um 17,90% fiel. Diese Rückgänge sind Teil eines breiteren Trends am Kryptomarkt, der durch Unsicherheiten und Marktvolatilität geprägt ist. Die aktuellen Entwicklungen bei Harvard werfen die Frage auf: Ist das der Anfang eines größeren Trends, bei dem institutionelle Anleger ihre Strategien überdenken und sich von Bitcoin abwenden? Es bleibt spannend!