Heute ist der 7.07.2026. In der Welt der Kryptowährungen gibt es immer wieder spannende Entwicklungen, die sowohl Investoren als auch Analysten in Atem halten. Ein besonders interessanter Fall ist Strategy, ehemals bekannt als MicroStrategy. Michael Saylor, der Hauptaktionär und Executive Chairman, hat kürzlich einige gewaltige Entscheidungen getroffen, die das Unternehmen und seine Bitcoin-Strategie betreffen.

Vor kurzem hat Strategy 3,588 Bitcoin verkauft – das ist ein Betrag von etwa 216 Millionen Dollar! Diese Maßnahme wurde nötig, um Verpflichtungen aus hochverzinslichen Vorzugsaktien zu finanzieren, was für die Finanzstrategie von Strategy entscheidend ist. Die Details dieser Transaktion wurden am 6. Juli 2026 in einer regulatorischen Meldung offengelegt. Bis zum 5. Juli 2026 beliefen sich die Bitcoin-Bestände des Unternehmens auf beeindruckende 843,775 BTC und 2,55 Milliarden Dollar in USD-Reserven.

Die Verkaufsstrategie

Der Verkauf fand zwischen dem 29. Juni und dem 5. Juli 2026 statt, wobei der durchschnittliche Verkaufspreis bei 60,200 Dollar pro Bitcoin lag. Vor diesem Verkauf hatte Strategy zuvor 3,657 BTC für einen höheren Preis von 64,534 Dollar pro Bitcoin erworben. Trotz der zusätzlichen Investition von etwa 20 Millionen Dollar hat sich die Nettoposition nur um 69 BTC erhöht. Eine bittere Pille, vor allem, wenn man bedenkt, dass der durchschnittliche Kaufpreis der Bitcoin-Bestände bei 75,476 Dollar liegt, während der aktuelle Marktpreis bei etwa 63,411 Dollar steht. Das bedeutet eine unrealisierten Verlust von 16% – nicht gerade berauschend.

Obwohl dieser Verkauf zu einem erheblichen unrealisierten Verlust von 8,31 Milliarden Dollar auf dem Bitcoin-Portfolio in Q2 führte, hat Strategy mehr als 17 Monate an Dividendenreserven. Analysten sind der Meinung, dass die Bilanz des Unternehmens eine erzwungene Liquidation unter den aktuellen Bedingungen unwahrscheinlich macht. Dennoch reagierte der Aktienkurs von Strategy negativ auf die Verkaufsnachricht, während die Vorzugsaktien (Stretch, STRC) von einem Tiefstand unter 75 Dollar auf etwa 90 Dollar stiegen. Das deutet auf eine spannende, wenn auch nervenaufreibende Beziehung zwischen den Dividendenschulden und den Preisschwankungen von Bitcoin hin.

Michael Saylor und die Verwässerung der Aktien

Michael Saylor ist nicht nur eine Schlüsselfigur bei Strategy, sondern auch für die strategische Ausrichtung des Unternehmens verantwortlich. Seit dem zweiten Quartal 2020 hat er die Anzahl der ausstehenden Class A Aktien von 76 Millionen auf 314 Millionen erhöht – das ist ein Anstieg von 313%! Diese massive Verwässerung ist die größte unter großen US-Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von über 10 Milliarden Dollar. Zum Vergleich: Wayfair, der nächstgelegene Konkurrent, hat eine Verwässerung von 30% erlebt.

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Die Strategie von Saylor zielt darauf ab, die Menge an Bitcoin pro Aktie konstant zu erhöhen. Bis 2023 stieg der Aktienkurs von Strategy mehr als siebenfach, während Bitcoin nur um 2,8-fach zulegte. Diese „Akquisition durch Verwässerung“ hat es ihm ermöglicht, Bitcoin zu einem günstigeren Verhältnis zu erwerben. Aber, und das ist wichtig, die BPS (Bitcoin pro Aktie) wird dadurch verwässert. Im Sommer 2025 erreichte Strategy einen Höchststand, bei dem die BPS von 1,5 auf 2,12 stieg. Nach diesem Höchststand fielen die Aktien um 72%, während Bitcoin um 51% fiel.

Die Marktprognose und zukünftige Entwicklungen

Aktuell scheint Bitcoin eine spannende Phase durchzumachen, mit neuen Verlaufshochs in der letzten Handelswoche. Die Abwärtsstruktur der letzten Zeit wurde durchbrochen, und es wurde ein hohes Momentum beim Ausbruch festgestellt. Die Wahrscheinlichkeit für neue Verlaufstiefs ist gesunken – das klingt doch vielversprechend! Die stärkste Widerstandszone liegt im Bereich von 95.000 bis 99.000 Dollar, und ein Rücksetzer könnte hier eine Gelegenheit bieten, über diese Zone auszubrechen. Wenn wir optimistisch sind, könnte der Bitcoin-Kurs sogar neue Allzeithochs erreichen, möglicherweise rund 135.000 Dollar!

Die Beziehung zwischen Strategy und Bitcoin bleibt kompliziert, und die kommenden Monate könnten entscheidend für die Zukunft des Unternehmens und seine Investitionen in Kryptowährungen sein. Der Druck, Dividenden zu zahlen und gleichzeitig in Bitcoin zu investieren, wird sicherlich weiterhin eine Herausforderung darstellen. Wie sich das auf den Markt auswirken wird, ist schwer vorherzusagen – aber eines ist sicher, die nächsten Schritte von Strategy und Saylor werden genau beobachtet werden müssen.

Für mehr Informationen zu dieser interessanten Geschichte besuchen Sie die vollständige Analyse der Verkaufsstrategie hier und erfahren Sie mehr über die Hintergründe und Prognosen für Bitcoin in diesem Artikel hier.