Strategy verkauft 3.588 Bitcoin: Kursrückgang und Dividendenfinanzierung im Fokus
Heute ist der 8.07.2026 und in der aufregenden Welt der Kryptowährungen gibt es mal wieder Neuigkeiten, die für Gesprächsstoff sorgen. Strategy, der größte Bitcoin-Konzern weltweit, hat im Juni und Juli 2026 insgesamt 3.588 Bitcoin verkauft. Der Erlös aus diesem Verkauf betrug rund 216 Millionen Dollar. Komisch, oder? Der Verkauf bricht das jahrelange „HODL“-Versprechen des Unternehmens. Das hat natürlich Auswirkungen auf den Aktienkurs: Am Mittwoch fiel dieser um 3,4 Prozent auf 82,40 Euro und lag damit 75,66 Prozent unter dem Niveau von vor einem Jahr.
Ein Verkauf dieser Größenordnung wirft Fragen auf – nicht nur bei den Anlegern, sondern auch bei Marktbeobachtern. Der Bitcoin-Verkauf dient der Finanzierung von Dividendenzahlungen auf Digital Credit Securities, einschließlich der Anleihe STRC. Executive Chairman Michael Saylor verteidigt diese Entscheidung als Teil des „Digital Credit Capital Framework“. Saylor hat sogar argumentiert, dass bei einem jährlichen Bitcoin-Wachstum von mindestens 3,3 Prozent die Vorzugsdividenden unbegrenzt aus Kapitalgewinnen bedient werden könnten. Selbst bei null Prozent Wachstum, so behauptet er, reichen die USD-Reserven von 2,55 Milliarden Dollar für rund 31 Jahre Dividenden.
Die finanziellen Folgen des Verkaufs
Die jährliche Dividendenzahlungspflicht beträgt etwa 1,5 Milliarden Dollar. Doch der Verkauf brachte einen Verlust mit sich. Der durchschnittliche Verkaufspreis von 60.000 Dollar pro Bitcoin lag unter dem Einstandswert von 75.476 Dollar, was zu einem realisierten Verlust von rund 54 Millionen Dollar führte. Analysten äußern sich trotz des Kursverfalls von etwa 79 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch verhalten optimistisch. Barclays hat im Juli eine Coverage mit „Overweight“ aufgenommen und ein Kursziel von 130 Dollar gesetzt. Citi hat das Kursziel von 260 auf 136 Dollar gesenkt, bleibt aber bei „Buy“. Insgesamt bewerten 17 Analysten die Aktie mit „Moderate Buy“.
Technisch steht die Aktie unter Druck – der Relative Strength Index (RSI) liegt bei 38,6 und bewegt sich auf die überverkaufte Zone zu. Der Kurs ist 43,49 Prozent unter dem 200-Tage-Durchschnitt von 145,81 Euro. Marktbeobachter hegen die Hoffnung auf einen Wendepunkt, während Kritiker die Nachhaltigkeit der Dividendenzahlungen in Frage stellen. Grayscale sieht durch den Verkauf geringere „Tail Risks“ und eine funktionierende Finanzierungsstruktur. Bitwise bezeichnet die Volatilität der Vorzugsaktien als „Late-Cycle-Flush“ – ein Begriff, der auf einen möglichen Bodenbildungsprozess hindeutet.
Die Rolle von CoinMarketCap
In diesem Zusammenhang ist es interessant, sich die Rolle von Plattformen wie CoinMarketCap anzusehen. Die Webseite bietet aktuelle Preise, grafische Darstellungen und Daten zu Kryptowährungen, die für Anleger und Interessierte von großer Bedeutung sind. CoinMarketCap wurde im Mai 2013 gegründet und hat sich mit dem Wachstum der Blockchain- und Kryptowährungswelt weiterentwickelt. Sie bietet präzise, pünktliche und unbefangene Informationen. Nutzer können live Krypto-Tabellen und historische Daten kostenlos einsehen – was besonders für diejenigen wichtig ist, die die Märkte genau beobachten wollen.
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In der Zwischenzeit bleibt das ungenutzte BTC-Monetisierungsprogramm über 1,25 Milliarden Dollar intakt. Die 216-Millionen-Dollar-Verkäufe zählen nicht dazu, da sie als „Off-Programm“ für Dividenden klassifiziert sind. Die Entwicklungen bei Strategy und die Reaktionen der Finanzmärkte zeigen einmal mehr, wie dynamisch und unberechenbar der Kryptomarkt ist. Ein ständiges Auf und Ab, das sowohl Nervenkitzel als auch Herausforderungen mit sich bringt.