Krypto-Fonds im Vergleich: Fidelity Bitcoin Fund vs. iShares Ethereum Trust ETF
Heute ist der 18.06.2026, und die Welt der Kryptowährungen bleibt spannend wie eh und je. Vor allem die neuen Fonds, die sich um Bitcoin und Ethereum drehen, geben uns einiges zu reden. Der Fidelity Wise Origin Bitcoin Fund (FBTC) und der iShares Ethereum Trust ETF (ETHA) haben beide im Jahr 2024 das Licht der Welt erblickt und bieten Anlegern Zugang zu den Spotpreisen von Bitcoin und Ether. Das Tolle ist, dass man diese Fonds ganz einfach über ein normales Brokerage-Konto halten kann – ohne den Umweg über eine Krypto-Börse. Das macht die ganze Sache für viele deutlich einfacher.
Beide Fonds haben eine Kostenquote von 0,25 %, was im Vergleich zu vielen anderen Anlageprodukten recht moderat ist. Allerdings, und das ist wichtig zu wissen, haben sie in den letzten Jahren nicht gerade glänzende Renditen geliefert. Bis zum 17. Juni 2026 steht der ETHA bei -31,71 % und der FBTC bei -38,86 % in der 1-Jahres-Betrachtung. Ein Grund zur Besorgnis? Vielleicht. Aber das hängt, wie immer, von der individuellen Risikobereitschaft ab. Wer sich für den FBTC interessiert, der sollte wissen, dass dieser zu 100 % in Bitcoin investiert, während der ETHA fast ausschließlich Ether hält – mit einem kleinen Restbetrag in US-Dollar.
Renditen und Volatilität im Blick
Ein Blick auf die Assets Under Management (AUM) zeigt, dass der FBTC mit 13,4 Milliarden Dollar klar die Nase vorn hat, während der ETHA mit 5,9 Milliarden Dollar nicht ganz so stark aufgestellt ist. Diese Zahlen sagen einiges über das Anlegerinteresse aus. Doch was ist mit der Volatilität? Hier ist der ETHA mit einem Beta von 2,47 etwas wilder unterwegs als der FBTC mit 2,02. Das bedeutet, dass der ETHA tendenziell stärkeren Preisschwankungen ausgesetzt ist als sein Bitcoin-Pendant.
Die maximale Drawdown-Rate, also der höchste Rückgang innerhalb eines Jahres, ist für den ETHA mit -67,60 % ebenfalls alarmierend. Der FBTC hingegen hat sich hier mit -52,10 % etwas robuster gezeigt. Man könnte fast sagen, dass der ETHA wie ein wilder Gaul ist, der nicht gebändigt werden kann, während der FBTC eher wie ein wachsamer Wächter auftritt.
Marktentwicklung und Anlegerverhalten
Aber was beeinflusst die beiden Fonds eigentlich? Der FBTC wird stark durch institutionelle Strömungen und das allgemeine Sentiment gegenüber digitalen Assets geprägt. Der ETHA hingegen ist eng mit dem Wachstum und der Nutzung des Ethereum-Netzwerks verbunden. Das könnte für viele Anleger eine entscheidende Überlegung sein: Bevorzugt man die Stabilität und den Bekanntheitsgrad von Bitcoin oder sieht man das Potenzial im Ethereum-Ökosystem?
Die Wahl zwischen diesen beiden Fonds hängt also stark von den individuellen Präferenzen ab. Wer an der Entwicklung des Ethereum-Netzwerks interessiert ist, könnte sich eher für den ETHA entscheiden. Wer hingegen auf Bitcoin setzt, den führt kein Weg an FBTC vorbei. Und das ist nicht nur eine Frage der Rendite – es geht auch um die Philosophie der Investition.
Krypto-ETFs, wie diese beiden, bieten Anlegern eine Möglichkeit, in die Wertentwicklung von Kryptowährungen zu investieren, ohne die tatsächlichen Münzen besitzen zu müssen. Das ist besonders für diejenigen von Bedeutung, die die Komplexität und Risiken des direkten Besitzes scheuen. In der Welt der Kryptowährungen gibt es viele Möglichkeiten, und manchmal fühlt es sich an, als würde sich der Markt mit jedem Tag weiterentwickeln. Wer also überlegt, in einen dieser Fonds zu investieren, sollte sich gut informieren und die verschiedenen Aspekte abwägen. Aber hey, das macht es ja auch irgendwie spannend, oder?