Neue Regulierungen für Stablecoins: Transatlantische Zusammenarbeit zwischen USA und UK
Die Kryptowelt ist im Wandel, und das kann man geradezu spüren! Die Regierungen der Vereinigten Staaten und des Vereinigten Königreichs haben sich zusammengetan, um neue Regeln für Stablecoins und tokenisierte Vermögenswerte zu entwickeln. Marktanalyst Nick von Crypto Crusaders hat dabei eine spannende Prognose aufgestellt: Er glaubt, dass 2027 das Jahr sein wird, in dem die globalen Krypto-Regulierungen endgültig „verankert“ werden. In einer gemeinsamen Erklärung bekräftigen die beiden Länder ihre Zusammenarbeit in den Bereichen Kapitalmärkte und digitale Vermögenswerte, was nicht nur für die Märkte, sondern auch für die Innovation im Finanzsektor von großer Bedeutung ist. So wird Stablecoins eine Schlüsselrolle zugeschrieben, um die Effizienz in Finanzsystemen zu steigern und grenzüberschreitende Zahlungen zu verbessern.
Die Regierungen planen, gut regulierte Stablecoins in Zahlungen, Abwicklungen und tokenisierte Finanzmärkte zu integrieren. Dabei wird gefordert, dass diese Coins vollständig durch hochwertige, liquide Vermögenswerte gedeckt sind. Das ist besonders wichtig, um Vertrauen in diese digitalen Währungen zu schaffen. Aber das ist nicht alles: Es wird auch auf die Notwendigkeit hingewiesen, formelle Mechanismen für grenzüberschreitende Stablecoin-Aktivitäten zu installieren und vergleichbare Ergebnisse für ähnliche Risiken anzustreben. Ein klarer rechtlicher und regulatorischer Rahmen soll die Akzeptanz von gut reguliertem privatem digitalem Geld fördern.
Die Rolle der Aufsichtsbehörden
Die britische FCA hat bereits Regeln für Stablecoin-Emittenten eingeführt und einen CASS 16-Kapitel veröffentlicht, der den Schutz von Sicherheiten regelt. Dies geschieht im Rahmen eines umfassenderen Plans, der auch die Bank von England einbezieht. Gemeinsam wollen sie die Überwachung systemischer Stablecoins verbessern und klare Richtlinien für Unternehmen schaffen, die zwischen den Regulierungen der FCA und der Bank von England wechseln.
Ripple, das bekannte Unternehmen hinter der Kryptowährung XRP, hat seine Präsenz in Europa und dem Vereinigten Königreich erheblich ausgebaut. Es ist nun vollständig lizenziert und hat eine Lizenz als Elektronisches Geldinstitut (EMI) sowie eine Registrierung als Krypto-Vermögenswert von der FCA erhalten. Das Unternehmen ist aktiv in politischen Diskussionen über digitale Vermögenswerte und Stablecoins engagiert. In diesem Kontext wird Ripple sogar als „Brückenwährung“ für Stablecoins betrachtet, was allerdings nicht ohne Kontroversen bleibt.
Die zehn Empfehlungen
Ein entscheidendes Element der transatlantischen Zusammenarbeit sind die zehn gemeinsamen Empfehlungen, die die US- und britischen Finanzministerien veröffentlicht haben. Diese Empfehlungen konzentrieren sich auf die Angleichung der Regulierung von Stablecoins und tokenisierten Vermögenswerten. Fünf dieser Punkte zielen speziell auf digitale Vermögenswerte ab. Zudem wird eine vom Privatsektor geführte Gruppe ein Jahr lang grenzüberschreitende Tokenisierungs-Anwendungsfälle testen. Man möchte die Modernisierung der Finanzmarktinfrastruktur vorantreiben und dabei die Koexistenz verschiedener digitaler Geldformen fördern.
Ein interessantes Detail: Die Stablecoins sollen im Verhältnis eins zu eins durch hochwertige liquide Vermögenswerte gedeckt sein. Das entspricht den Prinzipien des US-GENIUS-Gesetzes, das 2027 in Kraft treten soll. Während die Empfehlungen keine bindende Rechtswirkung haben, skizzieren sie doch eine klare Richtung für digitale Vermögenswerte. Auch die Bank of England, die FCA, die SEC und die CFTC sind beauftragt, gemeinsame Ansätze für tokenisierte Vermögenswerte und deren Abwicklung zu entwickeln.
Die nächsten Monate werden entscheidend sein. Beide Länder beobachten genau, was in der EU mit den MiCA-Regeln passiert, die 2024 in Kraft treten sollen. Die Branche schaut gespannt auf die Entwicklungen, denn die Anforderungen an Stablecoins sollen so gestaltet werden, dass sie Fragmentierungen vermeiden und Innovationen nicht behindern. Bleibt abzuwarten, wie sich die Dinge entwickeln und welche Rolle Ripple dabei spielen wird!