Heute ist der 24.07.2026 und wir werfen einen Blick auf die spannende Reise von John Deaton, einem Anwalt, der sich in der Welt der Kryptowährungen einen Namen gemacht hat. Deaton, der einst für den US-Senat gegen die prominente Elizabeth Warren kandidierte, kam über Bitcoin und andere digitale Währungen zu XRP. Besonders beeindruckt hat ihn die rasante Transaktionsgeschwindigkeit von XRP. Als Vater hat er seiner Tochter zum 18. Geburtstag eine stolze Summe von $15,000 geschenkt, die sie in Bitcoin, Ethereum und XRP investierte. Ihre Entscheidung, $10,000 in Bitcoin und je $2,500 in Ethereum und XRP zu stecken, zeigt, wie wichtig ihm die finanzielle Bildung ist (mehr dazu in der Quelle Coinpedia).

Doch es war nicht nur die Liebe zur Technologie, die Deaton antrieb. Nachdem die SEC Ripple verklagt hatte und XRP als nicht registriertes Wertpapier einstufte, war seine Motivation klar: die Interessen von XRP-Haltern zu vertreten, zu denen auch seine Tochter gehörte. Er reichte eine Klage ein und sammelte fast 4,000 Geschichten von XRP-Haltern, die als „Freunde des Gerichts“ in den Rechtsstreit einflossen. Der Richter Analisa Torres entschied am 13. Juli 2023, dass XRP kein Wertpapier ist. Allerdings stellte sie fest, dass Ripple mit $728.9 Millionen in direkten Verkäufen an Institutionen gegen das Wertpapierrecht verstoßen hatte. Verkäufe an alltägliche Käufer auf Börsen wurden jedoch nicht als Verstöße gewertet. Dies führte dazu, dass Ripple im Jahr 2024 eine Geldstrafe von $125 Millionen zahlen musste und der Fall im August 2025 endgültig abgeschlossen wurde, nachdem beide Seiten ihre Berufungen fallengelassen hatten.

Die rechtlichen Herausforderungen und der Sieg von Ripple

Die Herausforderungen, vor denen Ripple und Deaton standen, waren enorm. Ripple-CEO Brad Garlinghouse gab sogar zu, dass das Unternehmen aufgrund der SEC-Klage kurz vor der Schließung stand. Deaton, der vor der Einreichung der Klage keinen direkten Kontakt zu Garlinghouse hatte, wurde zum Sprachrohr für die 75,000 XRP-Halter aus 143 Ländern, die in der Klage vertreten waren. Diese Gemeinschaft von Haltern, die nicht direkt mit Ripple verbunden waren, war Deaton ein wichtiges Anliegen. Er argumentierte, dass XRP nur Computer-Code sei und nicht von sich aus ein Wertpapier sein könne – eine Perspektive, die er durch Vergleiche mit Florida-Orangenhainen untermauerte, basierend auf dem Howey-Test aus einem berühmten Supreme-Court-Fall von 1946.

Die Richterin bezog sich in ihrem Urteil auf Deatons amicus brief und seinen Austausch im LBRY-Fall. Diese Anerkennung war für Deaton ein Beweis dafür, dass die Stimmen der XRP-Halter Gewicht haben und dass ihre Geschichten in den rechtlichen Prozess einfließen können.

Ein Blick in die Zukunft der Kryptowährungen

Die Entscheidung des Gerichts hat nicht nur unmittelbare Auswirkungen auf Ripple, sondern könnte auch die zukünftige US-Kryptowährungspolitik beeinflussen. Derzeit wird im Kongress über Regeln für die Struktur des Kryptowährungsmarktes diskutiert, was zeigt, wie dynamisch und zugleich herausfordernd diese Branche ist. XRP wird aktuell zu einem Preis von etwa $1.08 gehandelt und hat in letzter Zeit einen leichten Rückgang von etwa 3% erfahren.

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Die Geschichte von John Deaton und XRP ist ein faszinierendes Beispiel für dezentrale rechtliche Advocacy und zeigt die Kraft der Gemeinschaft in der Welt der Kryptowährungen. Das Beispiel wird mittlerweile in Jurastudiengängen gelehrt und könnte als Meilenstein für die rechtliche Behandlung von digitalen Währungen angesehen werden. Weitere Informationen über die SEC-Entscheidung und die Zukunftsausblicke für XRP finden Sie auf Dutch Bullion.