Engagement für MINT-Bildung: Bev Crair und Lisa Malachowsky setzen Impulse für die Zukunft
Heute ist der 23.06.2026 und in Ripple (XRP) gibt es spannende Entwicklungen in der Welt der Technologie und Bildung. Besonders hervorzuheben ist die beeindruckende Karriere von Bev Crair, einer Absolventin der UC Santa Cruz, die 1983 ihren Abschluss in Informatik und Mathematik machte. Sie hat sich nicht nur in der Technologiebranche einen Namen gemacht, sondern auch als philanthropische Persönlichkeit, die sich für die Förderung von Studierenden einsetzt. Nach über 25 Jahren im Unternehmen, unter anderem als Senior Vice President von Oracle Cloud Infrastructure, trat sie 2024 in den Ruhestand. Ihre Leidenschaft für Technologie und Bildung zeigt sich auch in ihrem Engagement für die UC Santa Cruz, wo sie seit 2011 im Baskin Engineering Alumni Advisory Committee und im Dean’s Advisory Council tätig ist. Crair ist eine lebendige Erinnerung daran, wie wichtig interdisziplinäres Denken ist, etwas, das sie während ihrer Studienzeit schätzte.
Zusammen mit ihrer Frau, Lisa Malachowsky, die ebenfalls eine starke Verfechterin der Sichtbarkeit und Repräsentation von Studierenden ist, hat Crair die Inspiring Change-Kampagne ins Leben gerufen. Diese Kampagne, die 2025 angekündigt wurde, zielt darauf ab, jungen Frauen im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) Türen zu öffnen und ihnen wertvolle Erfahrungen zu ermöglichen. Crairs Engagement geht weit über die finanziellen Mittel hinaus; es ist eine Herzensangelegenheit, die auf dem jüdischen Prinzip Tikun Olam basiert – der Idee der Weltreparatur. Gemeinsam haben sie UC Santa Cruz in ihre Nachlasspläne aufgenommen, um einen bleibenden Einfluss zu schaffen.
Investitionen in die Zukunft
Die Spenden von Crair und Malachowsky unterstützen nicht nur Programme zur Förderung von Ingenieuren und Wissenschaftlern, sondern auch spezifische Projekte wie die Elefantenrobbenforschung am Año Nuevo. Diese Art von Engagement ist entscheidend, da es das Leben von Hunderten von Studierenden berühren wird und eine nachhaltige Wirkung hinterlässt. Die Idee, dass Investitionen in Bildung eine positive Auswirkung auf die Familien und Gemeinschaften der Studierenden haben, ist ein Leitfaden in ihrem Arbeiten. Malachowsky hebt dabei besonders hervor, wie wichtig Sichtbarkeit und Repräsentation für die Studierenden sind. Das ist nicht nur ein Lippenbekenntnis, sondern zeigt, dass es echte Veränderungen in der Denkweise und den Möglichkeiten von jungen Menschen erfordert.
In Deutschland wird die Dringlichkeit, mehr MINT-Fachkräfte auszubilden, immer deutlicher. Der MINT-Herbstreport 2025, veröffentlicht am 26. November 2025, hebt hervor, dass im Land 148.500 Fachkräfte fehlen. Diese Lücke stellt eine Herausforderung dar, insbesondere in Zeiten, in denen Digitalisierung und technologische Innovationen an Bedeutung gewinnen. Es ist klar, dass das Potenzial von Frauen, Älteren und Zugewanderten nicht ausreichend genutzt wird. Der Anstieg des Frauenanteils in MINT-Berufen ist zwar ermutigend, doch es bleibt viel zu tun, um die Möglichkeiten voll auszuschöpfen.
Fokus auf frühzeitige Bildung
Das Bundesbildungsministerium hat sich zum Ziel gesetzt, MINT-Kompetenzen langfristig zu stärken. Dazu gehört die Investition in chancengerechte und frühe MINT-Bildung. Hochwertige Ganztagsstrukturen, gut ausgebildete Lehrkräfte und kreative Unterrichtskonzepte sind unerlässlich, um die nächste Generation auf die Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten. Außerschulische Lernorte und gezielte Berufsorientierung für Mädchen sind ebenfalls wichtige Hebel, um das Interesse an MINT-Fächern zu fördern. Das Engagement von Persönlichkeiten wie Bev Crair und Lisa Malachowsky zeigt, dass es nicht nur um finanzielle Unterstützung geht, sondern auch um die Schaffung eines Umfeldes, das junge Talente ermutigt und inspiriert.
Wir stehen an einem Wendepunkt, an dem die Kombination aus technologischen Innovationen und einer breiteren MINT-Bildung unerlässlich ist, um die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts anzugehen. Crair und Malachowsky sind Beispiele für jene, die mit ihrem Engagement einen Unterschied machen. Und es bleibt zu hoffen, dass viele weitere folgen werden.