Tour de France 2026: Michael Storer und die Herausforderung um die Bergwertung
Heute ist der 3.07.2026 und die Aufregung ist greifbar, denn die Tour de France geht endlich los! In Barcelona versammeln sich die Teams, die Presse und die Fans, alle voller Vorfreude auf die kommenden Etappen und die großen Kämpfe, die uns bevorstehen. Die Teampräsentationen sind abgeschlossen, und Tudor Pro Cycling, ein Team mit einem ambitionierten Ansatz, hat sich auf die Jagd nach Etappensiegen gemacht. Teammanager Addy Engels hat klargemacht, dass für das Team nichts weniger als Etappensiege auf dem Programm steht. Michael Storer, einer der Fahrer, ist optimistisch und denkt laut über seine Möglichkeiten nach – sowohl für Etappensiege als auch für das gepunktete Trikot der Bergwertung.
Storer hat sich bereits als potenzieller Herausforderer für das gepunktete Trikot positioniert. Doch er ist realistisch und erkennt, dass die Gesamtwertung in diesem Jahr wenig Aussicht auf Erfolg bietet, wenn man berücksichtigt, dass Jonas Vingegaard und Tadej Pogačar als die Hauptkonkurrenten gelten. „Die Lücke zu den beiden bleibt konstant“, sagt er und zeigt sich selbstkritisch. Das kann man ihm nicht verübeln, schließlich hat er beim Giro d’Italia gerade noch den dritten Platz verpasst. Doch die Tour de France ist für ihn die größte Radrennsportveranstaltung der Welt, und die Vorfreude ist spürbar.
Die Herausforderung der Bergwertung
Die Route der Tour de France 2026 verspricht einiges: Acht Bergetappen und fünf Zielankünfte auf Gipfeln! Wichtige Berge wie der Col du Tourmalet, das Plateau de Solaison, Orcières-Merlette und die legendäre Alpe d’Huez stehen auf dem Plan. Gerade die Bergwertung wird in diesem Jahr eine zentrale Rolle spielen. Die Kämpfe um das Gelbe Trikot, das für die Gesamtwertung steht, könnten die Dynamik der Bergwertung stark beeinflussen, da die besten Kletterer auch Punkte sammeln, während sie versuchen, sich an die Spitze zu setzen.
Storer hat einige Möglichkeiten, sich in der Bergwertung zu beweisen. Besondere Etappen, die ihm Chancen bieten könnten, sind die Etappe 3 von Granollers nach Les Angles mit frühen Bergpunkten und die Etappe 6 von Pau nach Gavarnie-Gèdre, wo der Tourmalet mit einer Zielankunft auf dem Programm steht. Und dann gibt es da noch die Etappen 18 und 19, die in die Alpen führen – da kann man sich sicher sein, dass die Zuschauer am Straßenrand mitfiebern werden!
Die Konkurrenz im Blick
Aber Michael Storer ist nicht der einzige, der um die Bergwertung kämpft. Tadej Pogačar und Jonas Vingegaard, die beiden Giganten des Radsports, könnten auch hier eine Rolle spielen. Obwohl sie vielleicht nicht primär auf das gepunktete Trikot abzielen, könnte ihre Dominanz in der Gesamtwertung sie zu ernsthaften Herausforderern für diese Auszeichnung machen. Und auch andere Namen wie Remco Evenepoel, Florian Lipowitz und Paul Seixas sollten nicht unterschätzt werden. Die Vorhersagen gehen klar in Richtung Pogačar als Favorit, gefolgt von Vingegaard und Ciccone.
Storer ist sich der Herausforderungen bewusst. „Ich überlege, ob ich mich auf das gepunktete Trikot konzentrieren sollte, anstatt Etappensiege zu opfern“, sagt er. Damit zeigt er, dass er strategisch denkt und die Teamdynamik nicht unterschätzt. Wer weiß, vielleicht wird er zum entscheidenden Faktor, wenn es darum geht, die Bergwertung spannend zu halten.