Die Welt der Kryptowährungen hat sich in den letzten Jahren rasant verändert. Von einem Nischenthema sind digitale Währungen wie Bitcoin und Ethereum zu einem wichtigen Bestandteil moderner Finanzanlagen geworden. Es ist kaum zu fassen, wie schnell sich die Dinge entwickeln! Im Februar 2024 hat PostFinance, die erste systemrelevante Bank in der Schweiz, ein Kryptoangebot für Privatkunden gestartet und öffnet nun auch für Firmenkunden. Das ist ein echter Schritt nach vorne und könnte die Branche nachhaltig beeinflussen.
Laut einer internen Analyse von PostFinance haben nur 14% der befragten Schweizer Unternehmen praktische Erfahrung mit digitalen Assets. Das zeigt, wie viel Potenzial noch ungenutzt bleibt! Das Interesse an Kryptowährungen wächst jedoch stetig, vor allem wenn es um Zahlungsmittel, internationale Transaktionen und strategische Diversifikation geht. Dennoch stehen viele Unternehmen vor technischen, regulatorischen und Sicherheitsbedenken, die den Einstieg in die Krypto-Welt erschweren. Hier kommt PostFinance ins Spiel.
Der Zugang zu Krypto erleichtern
Mit der Integration von Kryptoangeboten in die bestehende E-Finance und die App von PostFinance wird der Zugang zu digitalen Währungen erheblich erleichtert. Unternehmen können nun 22 Kryptowährungen rund um die Uhr handeln, alle sicher in der Schweiz verwahrt. Der Einstieg ist bereits ab 50 USD möglich, was für viele kleine und mittelständische Unternehmen eine attraktive Möglichkeit darstellt. Automatisierte Sparpläne und die Möglichkeit, Ethereum über Geschäftskonten zu staken, runden das Angebot ab. Einfaches, steuerkonformes Reporting minimiert den administrativen Aufwand und macht das Ganze noch attraktiver.
PostFinance bietet das Kryptoangebot als Execution-only-Angebot an, ohne Anlageberatung. Das bedeutet, dass Unternehmen, die Kryptowährungen handeln, verwahren und staken möchten, die Mindestanforderungen erfüllen müssen: einen Steuersitz in der Schweiz, ein aktives Geschäftskonto und einen aktiven E-Finance-Vertrag. Es ist spannend zu sehen, wie PostFinance plant, das Angebot für Firmenkunden schrittweise weiterzuentwickeln. Die Abteilung VNTR kümmert sich um Zukunftsthemen, einschließlich Blockchain und Krypto. Diese Abteilung ermöglicht es PostFinance, Projekte schnell und kostengünstig zu pilotieren.
Der Weg in die Zukunft
Ein Strategieprozess auf Managementebene führte zur Genehmigung des Business Cases für den Krypto-Handel. Alexander Thoma, Head of Digital Assets, und sein Kollege David Lips haben das Krypto-Projekt von VNTR in die operative Umsetzung bei PostFinance überführt. Thoma berichtet von positivem Kundenfeedback und einer Zahlungsbereitschaft für das neue Krypto-Angebot. Es ist klar, dass PostFinance mit einer Innovations-Roadmap bis 2030 plant, die führende Retailbank für Digital Assets in der Schweiz zu werden. Neben dem Krypto-Handel werden auch DLT-Payments, Asset Management und neue Finanzinfrastrukturen Teil dieser Strategie sein.
Die Blockchain-Technologie könnte Prozesse im Zahlungsverkehr und Kapitalmarkt erheblich vereinfachen. Komischerweise scheint es, als wäre der Krypto-Markt noch immer ein wenig im Schatten der traditionellen Finanzwelt. Doch mit solchen Initiativen von PostFinance wird sich das wohl bald ändern. Das Interesse an Kryptowährungen ist da, und die Unternehmen müssen nur den Mut finden, den ersten Schritt zu machen.