Heute ist der 22.06.2026 und die Welt der Kryptowährungen steht wieder einmal Kopf! Morgan Stanley hat kürzlich seine Pläne für kostengünstige Spot-ETFs für Ethereum und Solana vorangetrieben. Am 18. Juni 2026 wurden geänderte Registrierungsanträge bei der US Securities and Exchange Commission (SEC) eingereicht. Es handelt sich dabei um die zweite Runde von Anpassungen zu Anträgen, die ursprünglich im Januar 2026 eingereicht wurden. Die Spannung steigt, denn die Finanzwelt beobachtet diese Entwicklungen mit Argusaugen. Mehr dazu hier.

Was macht diese ETFs so attraktiv? Nun, die jährliche Sponsorgebühr für beide ETFs ist auf 0,14% festgelegt – und das ist wirklich konkurrenzfähig im Bereich der Spot-Krypto-ETFs. Zum Vergleich: Grayscale’s Mini Ethereum Trust verlangt 0,15%, während Franklin Templeton’s Solana ETF mit 0,19% zu Buche schlägt. Die niedrige Gebührenstruktur erinnert stark an Morgan Stanleys Bitcoin Trust, der im April 2026 erfolgreich gestartet ist. Das klingt doch schon mal vielversprechend!

Staking und Renditen

Ein weiteres spannendes Feature der aktualisierten Anträge ist die Einführung von Staking-Möglichkeiten für die zugrunde liegenden Vermögenswerte. Ein Teil der Bestände wird gestakt, um Erträge für die Investoren zu generieren. Hierfür kooperiert Morgan Stanley mit Unternehmen wie Figment Inc., Galaxy Blockchain Infrastructure LLC und Coinbase Canada, Inc. Das ist eine interessante Wendung, denn 5% der Staking-Erträge werden verwendet, um Gebühren für Anbieter und Verwahrer zu decken, während satte 95% an die Aktionäre ausgeschüttet werden – vierteljährlich in bar nach Abzug der Kosten. Das könnte die Nettorenditen im Vergleich zu höheren Gebührenalternativen erheblich steigern.

Die geplanten ETFs sollen an der NYSE Arca gehandelt werden, wobei der Ethereum ETF unter dem Ticker MSSE und der Solana ETF unter MSOL laufen wird. Sie zielen darauf ab, die Spotpreise von ETH und SOL zu verfolgen, was Investoren einen regulierten Zugang zu diesen digitalen Währungen ermöglicht, ohne sie direkt halten zu müssen. Das ist für viele Anleger ein klarer Vorteil und könnte den Einstieg in die Märkte für Ethereum und Solana erheblich erleichtern.

Regulatorische Herausforderungen

Allerdings – und das muss man erwähnen – befinden sich die Anträge derzeit noch im Prüfungsprozess der SEC. Eine Garantie für eine Genehmigung oder ein konkretes Datum für einen möglichen Start gibt es nicht. Die Marktteilnehmer schauen gespannt auf weitere Updates oder Stellungnahmen von den Regulierungsbehörden. Die Tatsache, dass Morgan Stanley bereits erfolgreich einen Bitcoin Trust auf den Markt gebracht hat, lässt jedoch aufhorchen und weckt Hoffnungen.

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Die jüngsten Entwicklungen unterstreichen das wachsende institutionelle Interesse an strukturierten Krypto-Investitionsprodukten. Der Druck auf die Kosten und die Bemühungen, die Produkte investorenfreundlicher zu gestalten, sind ebenfalls deutliche Zeichen für den Wandel in der Finanzlandschaft. Es ist kein Geheimnis, dass die Investoren auf der Suche nach Möglichkeiten sind, die Vorteile der Blockchain-Technologie zu nutzen und dabei möglichst wenig Gebühren zu zahlen.

In den nächsten 12 Monaten könnte es laut der SEC bis zu 100 neue Krypto-ETFs geben, die auf den Markt strömen. Das eröffnet spannende Perspektiven für Anleger und zeigt, dass die Entwicklung im Krypto-Bereich rasant voranschreitet. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.