Heute ist der 15.05.2026 und wir blicken auf die aktuelle Situation von Ethereum (ETH). Der Preis liegt heute bei $2,220, was für viele Anleger ein wenig ernüchternd ist. Am Freitag fiel der Kurs sogar kurzzeitig unter $2,110 – das war der niedrigste Stand seit über einem Monat. Ein Grund für diesen Rückgang ist der Anstieg der Renditen von US-Staatsanleihen. Die 10-Jahres-Anleihe hat mit 4,59% den höchsten Wert seit Mai 2025 erreicht. Das sorgt natürlich für Druck auf riskantere Anlagen wie Kryptowährungen. Am Freitag fiel ETH um 3,3%, was auch die allgemeine Tendenz bei riskanten Vermögenswerten widerspiegelt.
Besonders interessant ist, dass trotz des Preisverfalls das offene Interesse bei ETH auf ein Rekordhoch von 15,6 Millionen ETH gestiegen ist. Das bedeutet, dass viele Anleger nach wie vor auf eine Erholung setzen. Die Funding-Raten für ETH sind seit über einer Woche positiv, was auf die Möglichkeit eines Long Squeeze hinweist – eine gefährliche Situation, in der viele Anleger gezwungen werden könnten, ihre Positionen zu liquidieren, was den Preis weiter unter Druck setzen würde. In den letzten 24 Stunden wurden bereits Liquidationen im Wert von $103 Millionen verzeichnet, wobei der Großteil, etwa $97 Millionen, aus liquidierten Long-Positionen stammte.
Technische Analyse und Unterstützungspunkte
<pAktuell liegt ETH unter den 10- und 20-Wochen Exponential Moving Averages (EMAs), die bei $2,267 und $2,415 liegen. Das deutet auf einen bearishen Trend hin. Die sofortigen Unterstützungslevels befinden sich bei $2,211 und $2,108. Ein Durchbruch darunter könnte ETH auf $1,909 und möglicherweise noch tiefer auf $1,741, $1,524 und $1,405 drücken. Auf der anderen Seite gibt es Widerstandslevels, die den Kurs nach oben drücken könnten, insbesondere die 10-Wochen EMA bei $2,267 und die horizontale Barriere bei $2,388. Langfristig liegen die 50- und 100-Wochen EMAs bei $2,725 bzw. $2,788 und könnten ebenfalls entscheidend werden.
Die Situation auf dem Markt wird auch durch die negativen Nettomittelzuflüsse in US-Spot ETFs beeinflusst, die über vier aufeinanderfolgende Tage etwa $189 Millionen verloren haben. Das gibt den Anlegern nicht gerade das Gefühl von Sicherheit. Der Markt ist nervös und die Volatilität könnte noch zunehmen.
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