Heute ist der 19.06.2026 und Ethereum steht vor einem neuen Kapitel in seiner Entwicklung. Das Glamsterdam Upgrade ist in Planung und wird als der größte Hard Fork seit dem Merge angesehen. Ziel ist es, die Gas-Kosten zu senken, was für viele Nutzer von großem Interesse sein dürfte. Besonders spannend ist, dass die Mainnet-Aktivierung für das dritte Quartal 2026 angestrebt wird. Es bleibt abzuwarten, wie sich das auf die Community und die Nutzung der Plattform auswirken wird.

Der Name „Glamsterdam“ setzt sich aus „Gloas“ (Consensus Layer) und „Amsterdam“ (Execution Layer) zusammen. Das Upgrade wird sowohl die Konsensschicht als auch die Ausführungsschicht aktualisieren. Entwickler haben das Devnet „Soldøgn“ im Mai 2026 erfolgreich abgeschlossen, und alle geplanten EIPs wurden getestet. Zuvor sind noch die öffentlichen Testnets Sepolia und Hoodi geplant, bevor es wirklich losgeht.

Technische Neuerungen im Glamsterdam Upgrade

Ein Blick auf die technischen Details zeigt, dass das Upgrade einige spannende Verbesserungen mit sich bringt. EIP-7732 integriert beispielsweise die Trennung von Block-Proposer und Block-Builder ins Ethereum-Protokoll. Das könnte die Zentralisierungsrisiken deutlich reduzieren! Zudem wird das Zeitfenster für den Datenabruf für Validatoren von zwei auf neun Sekunden verlängert. Das klingt vielleicht nicht nach viel, kann aber die Effizienz enorm steigern.

Ein weiteres Highlight ist EIP-7904, der die Gas-Kosten basierend auf Client-Benchmarks anpasst. Für einfache ETH-Transfers sollen die Kosten sogar um bis zu 71% sinken! Das wird viele Nutzer freuen, denn hohe Gas-Kosten waren oft ein großes Hindernis für Transaktionen. Auch die Block-Level Access Lists (EIP-7928) ermöglichen eine parallele Datenverarbeitung und erhöhen das Gas-Limit von 60 Millionen auf 200 Millionen Gas pro Block. Dadurch soll der Durchsatz auf etwa 10.000 Transaktionen pro Sekunde steigen. Das klingt fast zu gut, um wahr zu sein!

Vorbereitungen für die Community

Keine Sorge, liebe ETH-Inhaber! Ihr müsst keine Maßnahmen ergreifen; eure Guthaben bleiben unverändert. Aber Validatoren und Node-Betreiber müssen ihre Clients vor der Mainnet-Aktivierung aktualisieren. Das könnte für kleinere Betreiber eine Herausforderung darstellen, da die Hardware-Anforderungen steigen könnten. Und auch die Smart-Contract-Entwickler müssen sich auf steigende Kosten für die Erstellung von States einstellen – das ist ein Punkt, der oft übersehen wird.

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Im Kontext der vorherigen Hard Forks, wie dem Fusaka-Upgrade, das am 3. Dezember 2025 live ging, zeigt sich, wie wichtig diese Schritte für die Weiterentwicklung von Ethereum sind. Fusaka hat bereits einige bemerkenswerte Funktionen eingeführt, die die Benutzer- und Entwicklererfahrung verbessern sollen, wie PeerDAS und Blob Parameter Only Forks, die die Skalierbarkeit erhöhen. Es ist klar, dass Ethereum bestrebt ist, sich kontinuierlich zu verbessern und auf die Bedürfnisse seiner Nutzer einzugehen.

Insgesamt steht Ethereum also vor aufregenden Zeiten. Mit dem Glamsterdam Upgrade wird nicht nur die Plattform selbst weiterentwickelt, sondern auch die gesamte Benutzererfahrung könnte revolutioniert werden. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Community darauf einstellen wird und welche neuen Möglichkeiten sich durch die Einführung dieser Technologien ergeben. Für alle, die in der Ethereum-Welt aktiv sind, könnte dies der Beginn einer neuen Ära sein.