Heute ist der 12.05.2026 und die Ethereum-Welt ist in Aufregung! Die Ethereum Foundation hat die Details zum mit Spannung erwarteten „Glamsterdam“-Upgrade veröffentlicht. Ethereum bleibt die zweitwertvollste Kryptowährung und eines der aktivsten Netzwerke. In einer Zeit, in der der Markt turbulent ist, treiben die Entwickler die technologische Weiterentwicklung voran. Das Glamsterdam-Upgrade hat das Ziel, die Skalierbarkeit, Sicherheit und Effizienz zu erhöhen. Ein ambitioniertes Vorhaben, das es in sich hat!
Das Upgrade, das für das erste Halbjahr 2026 geplant ist, nimmt Bezug auf die vorherigen Entwicklungen „Amsterdam“ und „Gloas“. Es folgt dem Fusaka-Upgrade und zielt darauf ab, die Transaktionsverarbeitung und das Datenbankmanagement zu reorganisieren. Ein ganz zentraler Punkt ist der angestrebte Gaslimit-Floor von 200 Millionen Gas – das bedeutet mehr Transaktionen pro Block. Die Entwickler haben bereits Multi-Client-Devnets in Betrieb genommen, um neue Funktionen zu testen. Man kann also sagen, es gibt viel Bewegung im Ethereum-Universum!
Technologische Highlights des Glamsterdam-Upgrades
Die Änderungen sind spannend: Die Einführung der ePBS-Optimierungen (EIP-7732) sorgt dafür, dass die Rollen der Blockproposer und Builder getrennt werden, was die Skalierbarkeit erheblich verbessert. Außerdem wird der Datenpropagationszeitraum von zwei Sekunden auf etwa neun Sekunden erweitert. Damit wird die Abhängigkeit von Drittdiensten reduziert – eine klare Verbesserung für die Nutzer! Parallel dazu gibt es die Block-Level Access Lists (BALs, EIP-7928), die eine schnellere Synchronisation der Knoten ermöglichen, ohne dass Transaktionen erneut abgespielt werden müssen.
Ein weiterer Aspekt, der für Aufsehen sorgt, ist die Anpassung der Kostenstruktur für die Erstellung von State (EIP-8037). Hierbei werden die Gebühren für das Erstellen neuer Konten oder Verträge entsprechend der Datengröße angepasst. So wird versucht, das Wachstum des States nachhaltig zu managen. Und das ist noch nicht alles! Es gibt auch Änderungen, die sicherstellen, dass geschlagene Validatoren nicht mehr in der Lage sind, zukünftige Blöcke vorzuschlagen (EIP-8045) – das soll die Stabilität des Netzwerks erhöhen.
Kritik an der Ethereum Foundation
Trotz all dieser Fortschritte muss sich die Ethereum Foundation jedoch auch kritischen Stimmen stellen. Es gab viel Diskussion um das Unstaken von 21.270 ETH, was etwa 50 Millionen US-Dollar entspricht. Kritiker bemängeln die Intransparenz in der Treasury-Politik und es wird spekuliert, ob möglicherweise Verkaufsabsichten dahinterstecken. Dies ist besonders brisant, da die Ethereum Foundation mit etwa 209.470 ETH (ca. 458 Millionen US-Dollar) einer der größten ETH-Halter bleibt. Zum Vergleich: Bitmine Immersion Tech hält 4,6 Millionen ETH, SharpLink Gaming 863.000 ETH und The Ether Machine 500.000 ETH.
Die Entscheidungen der Ethereum Foundation werden in diesen unsicheren Zeiten genau beobachtet, insbesondere wenn die Kurse schwach tendieren. Und das ist nicht ganz unbegründet. Der Markt reagiert oft empfindlich auf solche Entwicklungen. Der Führungswechsel im Protocol Cluster, bei dem Will Corcoran, Kev Wedderburn und Fredrik die Leitung übernehmen, könnte hier ebenfalls einen Einfluss haben. Die bisherigen Koordinatoren Tim Beiko, Barnabé Monnot und Alex Stokes ziehen sich teilweise zurück, was Fragen aufwirft – wie wird sich das auf die Richtung des Netzwerks auswirken?
Insgesamt zeigt sich, dass Ethereum trotz der Herausforderungen, die der Markt mit sich bringt, nicht stillsteht. Die Vorbereitungen für das Glamsterdam-Upgrade sind in vollem Gange und es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Entwicklungen entfalten werden. Die Zeit wird zeigen, ob die vorgenommenen Änderungen ausreichen, um Ethereum weiterhin an der Spitze der Kryptowährungen zu halten und die Nutzererfahrung zu verbessern. Bleiben wir also dran!
Für weiterführende Informationen und die neuesten Updates zum Glamsterdam-Upgrade können Sie die offizielle Ethereum-Website besuchen: hier klicken. Mehr über die aktuelle Situation der Ethereum Foundation und deren Entwicklungen finden Sie auch in diesem Artikel.