Heute ist der 3.06.2026 und während man sich in der Welt der Finanzen oft mit den großen, etablierten Unternehmen beschäftigt, gibt es jetzt einen neuen Akteur, der frischen Wind in die Sache bringt: die Erste Asset Management (Erste AM) hat einen Fonds ins Leben gerufen, der sowohl digitale Währungen als auch traditionelle Technologie-Aktien kombiniert. Mit dem Namen ERSTE DIGITAL ASSETS zielt dieser Fonds darauf ab, risikobewusste Anleger:innen zu bedienen, die an der Digitalisierung der Wirtschaft interessiert sind. Das klingt vielversprechend, oder? Mehr Informationen dazu gibt es auf Trending Topics.
Der Fonds hat zwei Tranches mit den ISINs AT0000A3S420 für die ausschüttende und AT0000A3S438 für die thesaurierende Variante. Der Multi-Asset-Ansatz entlang der „digitalen Wertschöpfungskette“ ist dabei besonders spannend, denn er mischt globale Aktien-ETFs, thematische Aktien-ETFs und Krypto-Assets. Mit einer Aufteilung von 50 % in globale Aktien-ETFs, 30 % in thematische Aktien-ETFs und bis zu 25 % in Krypto-Assets, darunter Bitcoin und Ethereum, bietet dieser Fonds eine breite Diversifikation. Die Aktien-ETFs basieren vor allem auf MSCI-World-Indizes, die von Schwergewichten wie Apple, Nvidia und Amazon dominiert werden.
Ein Blick auf die Thematischen ETFs
Die thematischen Aktien-ETFs sind besonders aufregend, denn sie decken Bereiche wie Künstliche Intelligenz, Big Data, Cybersecurity, alternative Energien und Gaming ab. Man findet beispielsweise ETFs wie den Xtrackers Artificial Intelligence & Big Data oder den iShares Digital Security. Für alle, die sich für die Zukunft interessieren, klingt das fast wie ein Schlaraffenland der Investitionen. Man kann sich nur vorstellen, wie spannend es ist, in Unternehmen zu investieren, die an der Spitze dieser Technologien stehen!
Wer auf Krypto setzt, wird erfreut sein zu hören, dass der Fonds Bitcoin und Ethereum nicht direkt hält, sondern über börsengehandelte Produkte (ETPs). Diese ETPs sind als Schuldverschreibungen strukturiert und physisch durch die Kryptowährungen besichert. Damit wird ein gewisses Maß an Sicherheit gewährleistet, was in der oft volatilen Welt der Kryptos nicht zu unterschätzen ist. Die laufenden Kosten belaufen sich auf 1,16 % pro Jahr, inklusive einer Verwaltungsgebühr von 1,00 % und einem Ausgabeaufschlag von bis zu 3,00 %. So viel zu den Zahlen!
Risiken und Chancen
Die Risikobewertung für diesen Fonds liegt bei 5 von 7, was bedeutet, dass man hier mit erhöhten Wertschwankungen rechnen muss – besonders wegen des Krypto-Anteils. Das ist nicht für jede:n Anleger:in geeignet, also sollte man sich gut überlegen, ob man bereit ist, diese Risiken einzugehen. Die empfohlene Behaltedauer beträgt mindestens sechs Jahre, was den Anleger:innen Zeit gibt, um von den potenziellen Wertsteigerungen zu profitieren. Aber wie gesagt, es gibt keine Garantie für einen positiven Anlageerfolg.
Dennoch bleibt die Nachfrage nach Kryptowährungen stark. Laut einer aktuellen Studie haben über 50 % der Investierenden mehr als 20 % ihres Vermögens in digitale Vermögenswerte investiert. Das zeigt, dass die Menschen Vertrauen in digitale Assets haben, trotz der regulatorischen Herausforderungen. Die durchschnittliche Investition in digitale Assets liegt bei 29 % des Vermögens, was im Vergleich zu 2024 (27 %) einen leichten Anstieg darstellt. Es ist interessant zu sehen, wie sich die Wahrnehmung und Akzeptanz von digitalen Vermögenswerten weiterentwickelt.
Ein weiteres bemerkenswertes Detail: 76 % der Investierenden, die über 50 % ihres Vermögens in digitalen Assets haben, verfolgen einen mittel- bis langfristigen Anlagehorizont. Das bedeutet, dass viele nicht nur auf die schnellen Gewinne schielen, sondern auch an das langfristige Wachstum glauben. Sicherheit bleibt dabei das wichtigste Kriterium bei der Auswahl von Krypto-Börsen, gefolgt von Ein- und Auszahlmöglichkeiten sowie den Transaktionskosten. Hier zeigt sich, dass Sicherheit für die Anleger:innen oberste Priorität hat, was auch bei der Wahl von Fonds und Anlagen entscheidend ist.
Insgesamt zeigt der neue Fonds von Erste AM, dass die Verbindung zwischen traditionellen Anlagen und digitalen Währungen immer stärker wird. Wer sich für die Digitalisierung der Wirtschaft interessiert und bereit ist, Risiken einzugehen, könnte hier eine interessante Möglichkeit finden, um sein Portfolio zu diversifizieren und von den Entwicklungen der Zukunft zu profitieren.