Am 18. Juli 2023 hat Cardano einen bedeutenden Schritt in seiner Entwicklung gemacht und das van Rossem Hard Fork aktiviert. Der Übergang zur Protokollversion 11 ist nicht nur ein technisches Update, sondern auch ein Zeichen für die Aktivierung der Onchain-Governance, die nun zum ersten Mal in der Geschichte von Cardano zum Tragen kommt. Das ist spannend, nicht wahr? Diese neue Version bringt eine Reihe von Verbesserungen mit sich, die vor allem die Plutus-Kosten optimieren und Cardano auf die kommende Ouroboros Leios-Ära vorbereiten. Der Hauptnetzstart folgte auf monatelange Tests in den Preview- und Preprod-Netzwerken, was zeigt, wie gründlich die Community und die Entwickler zusammenarbeiten.

Die Genehmigung des Hard Forks durch die delegierten Vertreter, Stake-Pool-Betreiber und den Verfassungsausschuss von Cardano am 13. Juli war ein wichtiger Moment. Mit einer Unterstützung von 77,63% durch die DReps und 52,7% durch die SPOs wurde der Vorschlag zur Protokollversion 11 angenommen. Das van Rossem Hard Fork ist ein intra-era Upgrade, das Cardano innerhalb der Conway-Ära hält, während es gleichzeitig wesentliche Teile seines Protokolls aktualisiert. Diese Schritte sind nicht nur notwendig, sie sind auf lange Sicht entscheidend für die Skalierbarkeit und Effizienz des Netzwerks.

Verbesserungen durch van Rossem

Die Aktualisierungen bringen neue Funktionen und eine Überarbeitung des Kostenmodells für Smart-Contract-Operationen mit sich, wodurch einige Transaktionen günstiger werden. Das klingt fast zu gut, um wahr zu sein, oder? Aber das ist nicht alles – die technischen Verbesserungen zielen darauf ab, die Leistung von Plutus und anderen Netzwerkkomponenten erheblich zu steigern. Die Pläne für das nächste große Upgrade, das Dijkstra-Hard Fork, sind bereits in der Mache und sollen Ouroboros Leios einführen, um den Transaktionsdurchsatz zu erhöhen, während das bestehende Sicherheitsmodell erhalten bleibt.

Ein Datum für den Hauptnetzstart von Leios steht noch nicht fest, jedoch wird das Skalierungs-Upgrade für Ende 2026 erwartet. Diese Entwicklungen sind Teil von Cardanos langfristiger Vision, eine Blockchain der dritten Generation zu schaffen, die auf wissenschaftlicher Forschung basiert – ein Ansatz, der das Projekt von vielen anderen unterscheidet. Cardano wurde für seinen methodischen Stil und die Fokussierung auf Sicherheit, Skalierbarkeit und Nachhaltigkeit gelobt.

Das Cardano-Ökosystem

Die native Währung ADA spielt eine zentrale Rolle im Cardano-Ökosystem. Sie wird nicht nur für Transaktionen verwendet, sondern auch für Staking und Smart Contracts. Dank der mehrschichtigen Architektur, die den Cardano Settlement Layer (CSL) und den Cardano Computation Layer (CCL) trennt, wird eine hohe Flexibilität und Wartbarkeit gewährleistet. Diese Trennung ermöglicht es, dass der Werttransfer und die Ausführung von Smart Contracts unabhängig voneinander optimiert werden können.

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Die Verwendung des Ouroboros Proof-of-Stake (PoS) Konsensmechanismus fördert nicht nur die Dezentralisierung, sondern auch die Energieeffizienz. Hier können ADA-Besitzer ihre Coins an „Stake Pools“ delegieren, was das System noch stabiler macht. Interessanterweise ist Plutus, die Programmiersprache für Smart Contracts, auf Haskell aufgebaut, was für viele Entwickler eine spannende Herausforderung darstellt. Zudem ermöglicht das Extended UTXO (eUTXO) Modell Vorteile in Bezug auf Skalierbarkeit und Kosten, was die Attraktivität von Cardano weiter steigert.

Mit dem Governance-System Project Catalyst haben ADA-Halter die Möglichkeit, über Vorschläge abzustimmen, die aus einer zentralen Kasse finanziert werden. Diese gemeinschaftsorientierte Vorgehensweise zeigt, dass Cardano auf ein dezentrales und gemeinschaftsgeführtes Modell setzt, was in der heutigen Zeit mehr denn je gefragt ist. Kürzlich wurde beispielsweise ein Antrag über 7,8 Millionen ADA für den Cardano Summit 2026 abgelehnt, was zur Absage der Veranstaltung führte. Solche Entscheidungen bringen frischen Wind und zeigen, dass die Community aktiv in die Entscheidungsprozesse eingebunden ist.

Mit der Aktivierung des van Rossem Hard Forks und der fortwährenden Arbeit an Dijkstra und Ouroboros Leios zeigt Cardano, dass es auf einem guten Weg ist. Man kann gespannt sein, welche weiteren Entwicklungen das Projekt in den kommenden Jahren anstoßen wird. Es ist klar, dass Cardano nicht nur mit anderen Kryptowährungen konkurrieren will, sondern eine eigene, nachhaltige Nische im Blockchain-Universum schaffen möchte. Und das bleibt auf jeden Fall spannend! Wer weiß, was die Zukunft bringt?