Heute ist der 10.05.2026 und die Welt der Kryptowährungen steht mal wieder Kopf. Ein großes Thema ist Strategy, ehemals bekannt als MicroStrategy, und ihre Überlegungen, Bitcoin zu verkaufen, um Dividenden zu finanzieren. Der CEO Phong Le kündigte an, dass das Unternehmen ein aktiveres Management seiner Bitcoin-Reserven anstrebt. Aber warum dieser Schritt? Ganz einfach: Die Dividenden für Vorzugsaktien belaufen sich auf etwa 1,5 Milliarden US-Dollar jährlich. Das ist eine Menge Holz, und um diese Verpflichtungen zu erfüllen, müssen innovative Lösungen her!
Das Unternehmen hält aktuell über 818.000 Bitcoin. Wow! Das ist eine beeindruckende Summe, die mit einem durchschnittlichen Erwerbspreis von 75.537 US-Dollar pro Coin zu Buche schlägt. Im ersten Quartal musste Strategy allerdings einen Nettoverlust von 12,54 Milliarden US-Dollar hinnehmen. Das lässt einen schon mal ins Grübeln kommen – kann das gutgehen? Analysten haben ihre Kursziele aktualisiert, und die Meinungen gehen auseinander. Während TD Cowen ein Kursziel von 395 US-Dollar ansetzt, hat Benchmark sein Ziel von 705 auf 570 US-Dollar gesenkt. Spannend, oder?
Die Verkaufsstrategie und ihre Bedingungen
Der Verkauf von Bitcoin soll allerdings nur unter strengen Bedingungen stattfinden. Zum einen muss der Aktienkurs unter dem modifizierten Nettoinventarwert liegen, und zum anderen muss die Transaktion das Verhältnis von Bitcoin pro Aktie erhöhen. Das klingt nach einer durchdachten Strategie, die nicht einfach aus der Hüfte geschossen wurde. Zudem verfügt das Unternehmen über einen bestehenden Barpuffer, der die Dividenden für die nächsten 1,5 bis 3 Jahre decken kann. Ein wenig Puffer, um ruhig schlafen zu können, könnte man sagen!
Die Überlegungen, Bitcoin zu verkaufen, haben bereits Auswirkungen auf den Aktienkurs von Strategy. Nach der Bekanntgabe des möglichen Verkaufs fiel dieser im nachbörslichen Handel um mehr als 4 %. Auch der Bitcoin-Kurs hat eine kleine Delle bekommen und sank unter 81.000 US-Dollar. Es ist faszinierend, wie eng die Kurse von Bitcoin und den Aktien der Unternehmen, die in Bitcoin investieren, miteinander verwoben sind. Da fragt man sich, ob der Verkauf wirklich die richtige Entscheidung ist oder ob es nicht besser wäre, die Bitcoin-Bestände zu halten, zumindest bis sich die Marktlage stabilisiert hat.
Marktanalysen und die Sicht der Experten
Die Analysten sind sich über die langfristigen Auswirkungen der Verkaufsstrategie uneinig. Während einige glauben, dass dieser Schritt die Position von Strategy unter den Bitcoin-Investoren stärken könnte, sehen andere eher Risiken. Michael Saylor, Executive Chairman und eine Schlüsselfigur bei Strategy, hat wiederholt betont, wie wichtig Bitcoin für Unternehmen ist. Auf der Konferenz „Bitcoin for Corporations 2025“ sagte er sogar: „Bitcoin ist die Überlebensstrategie für 96 % der Unternehmen“. Das ist eine Aussage, die in der Branche Wellen schlägt.
Die Zukunft von Strategy und ihrem Umgang mit Bitcoin bleibt also spannend. Mit einem Nettoverlust von 12,54 Milliarden US-Dollar und dem notwendigen Verkauf von Bitcoin zur Finanzierung ihrer Verpflichtungen steht das Unternehmen vor einer Herausforderung. Analysten bleiben optimistisch und bekräftigen Kaufempfehlungen für die Aktie, was zeigt, dass sie das Potenzial von Strategy nicht unterschätzen. Aber kann das Unternehmen seine Strategie langfristig aufrechterhalten, ohne sich in Schwierigkeiten zu bringen? Die kommenden Monate werden entscheidend sein.