Heute ist der 4.06.2026 und die Finanzwelt schaut gebannt auf die Entwicklung der Strategy-Aktie. In der vergangenen Woche ist der Kurs auf 109,26 Euro gefallen, was einem Rückgang von 16,07 Prozent entspricht. Dies ist jedoch nur die Spitze des Eisbergs, denn seit dem Sommerhoch hat die Aktie mehr als 72 Prozent an Wert verloren. Die Hauptursache für diesen dramatischen Rückgang ist der Bitcoin-Kurs, der von etwa 75.500 Dollar auf rund 66.500 Dollar gefallen ist. Ein massiver Dämpfer für alle, die auf Krypto-Aktien setzen.
Die Marktreaktion ist nicht verwunderlich, denn die Bilanz von Strategy ist stark an den Bitcoin-Kurs gekoppelt. Analysten bewerten den hohen Bitcoin-Bestand des Unternehmens neu und das führt zu einer gewissen Nervosität. Zwischen dem 26. und 31. Mai verkaufte Strategy 32 Bitcoin für etwa 2,5 Millionen Dollar, was der erste Verkauf seit Dezember 2022 war. Der Erlös wurde für Dividendenzahlungen für Vorzugsaktien verwendet. Aktuell hält Strategy noch etwa 843.700 Bitcoin, deren durchschnittlicher Kaufpreis bei rund 75.700 Dollar pro Coin liegt. Man fragt sich, ob das die richtige Strategie war.
Die Entwicklung des Bitcoin-Marktes
Der Bitcoin-Kurs hat sich auf dem niedrigsten Stand seit Februar festgesetzt, was durch Makroängste und Abflüsse aus US-Spot-ETFs beeinflusst wird. Aktien mit einem hohen Kryptohebel, wie die von Strategy, stehen somit unter Druck. Die Aktie liegt derzeit unter der 50-Tage-Linie von 133,39 Euro und dem 200-Tage-Durchschnitt von 169,32 Euro. Ein RSI von 32,3 deutet auf eine stark abgekühlte, aber noch nicht überverkaufte Lage hin. Hier ist die Stimmung unter den Analysten geteilt: Während einige den Verkauf als überzogen ansehen, senken andere ihre Erwartungen.
Mizuho hat das Kursziel für die Aktie von 320 auf 265 Dollar gesenkt, behält aber die Einstufung „Outperform“ bei. Das zeigt, dass man trotz der aktuellen Schwierigkeiten noch an das Potenzial glaubt. Aber der Fokus bleibt klar: Die Entwicklung des Bitcoin-Kurses wird entscheidend sein, denn Strategy reagiert empfindlich auf dessen Druck. Der Abstand zum 52-Wochen-Tief von 88,48 Euro ist zwar vorhanden, aber die Verunsicherung bleibt. Die Frage, die sich viele stellen, ist: Wie wird sich der Bitcoin-Kurs in naher Zukunft entwickeln?
Was ist Bitcoin und wie funktioniert es?
Ein kurzer Blick auf Bitcoin selbst – für die, die es vielleicht nicht genau wissen: Der Prozess des Versendens von Bitcoin variiert je nach Wallet-Art und Anbieter. Nutzer müssen den zu versendenden Betrag definieren, egal ob über eine mobile App, Desktop-Anwendung oder sogar einen Bitcoin ATM. Sobald der Betrag festgelegt ist, muss die Wallet-Adresse des Empfängers bekannt sein. Das klingt einfach, aber man muss vorsichtig sein! Wallet-Adressen sind öffentlich auf der Bitcoin-Blockchain sichtbar, und einige Anbieter ermöglichen die Übertragung durch das Scannen eines QR-Codes. Das ist super praktisch, aber auch hier gilt: Immer die Adresse sorgfältig überprüfen, um keine Fehler zu machen.
Besonders bei Überweisungen zwischen Software-Wallets auf einer Kryptowährungsbörse wird oft die Funktion „Einzahlen/Empfangen“ genutzt. Wenn man von einer Hardware-Wallet sendet, ist meist eine Desktop-App erforderlich. Hier können Nutzer sogar die Höhe der Transaktionsgebühr wählen; niedrigere Gebühren führen allerdings oft zu längeren Bestätigungszeiten auf der Blockchain. Das sind alles Punkte, die man im Hinterkopf behalten sollte, wenn man in das Krypto-Geschäft einsteigt.