Heute ist der 19. Mai 2026 und es gibt aufregende Neuigkeiten für Krypto-Enthusiasten und Cashback-Junkies. Lolli, eine Plattform, die es Nutzern ermöglicht, bei Einkäufen Bitcoin zu verdienen, hat sich mit Kard zusammengetan, um den Prozess des Bitcoin-Cashbacks für mehr als 600.000 Nutzer zu revolutionieren. Ab sofort können Lolli-Nutzer automatisch Bitcoin durch alltägliche Ausgaben verdienen, indem sie ihre Visa- oder Mastercard in der Lolli-App verknüpfen. Dies ist eine spannende Entwicklung, die das Potenzial hat, das Nutzerverhalten im Bereich der Kryptowährungen grundlegend zu verändern.

Mit dem Kard-Deal wird das Verdienstmodell von Lolli tiefer in das tägliche Ausgabeverhalten integriert. Das heißt, Nutzer müssen nicht mehr umständlich spezielle Portale aufrufen oder Angebote manuell aktivieren. Stattdessen verdienen sie Bitcoin ganz einfach beim Einkaufen – und das bei einer Vielzahl von Händlern wie Dropbox, Hydro Flask und Stanley 1913. Prämien werden direkt in die Lolli-Wallet gutgeschrieben, was die ganze Sache noch einfacher macht.

Die Vorteile des neuen Modells

Ein besonderes Highlight ist, dass die gesammelten Prämien über das Lightning Network abgehoben oder in andere Produkte innerhalb des Thesis-Portfolios geleitet werden können. Dies eröffnet neue Möglichkeiten für Nutzer, die gerne mit ihren Kryptowährungen experimentieren. Zudem plant Thesis, die Lolli-Erträge mit ihrem Mezo-Kreditangebot zu verknüpfen, das einen äußerst attraktiven Satz von 1 % APR bietet. Eine interessante Strategie, die die Schaffung einer zirkulären Bitcoin-Wirtschaft verfolgt.
Was die Technik betrifft, so stellt Kard die Infrastruktur bereit, um personalisierte Angebote zu generieren. Die API-gesteuerte Plattform von Kard ermöglicht es Fintechs und Finanzinstituten, Prämienprogramme ohne großen Verwaltungsaufwand aufzubauen. So wird Lolli Zugriff auf Tausende zusätzlicher Händlerangebote erhalten, ohne dass eine separate Aktivierung notwendig ist.

Cashback im Krypto-Zeitalter

Wenn man sich die Landschaft der Cashback-Systeme in Deutschland anschaut, wird schnell klar, dass Krypto-Cashback-Kreditkarten oft höhere Ersparnisse bieten als traditionelle Bonuspunkte-Systeme. Mit Cashback-Raten von bis zu neun Prozent können Nutzer beim Einkaufen bares Geld sparen. Beliebte Systeme wie Payback, Deutschlandcard und Miles & More haben zwar ihren Platz, doch die Flexibilität, die Krypto-Cashback bietet, ist nicht zu unterschätzen.
Allerdings muss man auch die Risiken im Blick behalten. Investments in Kryptowährungen sind hochspekulativ und können zu Totalverlusten führen. Zudem sind Guthaben in Kryptowährungen nicht durch die EU-Einlagensicherung geschützt. Es ist also ratsam, vor der Nutzung eines Krypto-Cashback-Systems die eigene Risikotoleranz zu prüfen. Bei Anbietern wie Crypto.com, Nexo, Plutus und Wirex sollte man sich gut informieren und überlegen, welche Lösung am besten zu den eigenen Bedürfnissen passt.

Die Integration von Lolli und Kard könnte durchaus den nächsten Schritt im Krypto-Zahlungsverkehr markieren. Schließlich wird hier ein Modell präsentiert, das nicht nur das Verdienen von Bitcoin vereinfacht, sondern auch das Ausgeben und Ausleihen nahtlos miteinander verbindet. Ob das nun für jeden etwas ist, bleibt abzuwarten, aber die Zeichen stehen gut für eine weiterhin wachsende Akzeptanz von Kryptowährungen im Alltag.