Kasachstan startet neues Förderprogramm für Kryptowährungs-Mining-Unternehmen
Heute ist der 24.07.2026 und Kasachstan macht Schlagzeilen mit seinem neuen Förderprogramm für Kryptowährungs-Mining-Unternehmen. Am 18. Juli 2026 hat die Regierung die Verordnung Nr. 638 verabschiedet, die die „Regeln für das strategische digitale Mining“ festlegt. Diese Verordnung tritt voraussichtlich Anfang August in Kraft und verspricht, das Mining in Kasachstan auf ein neues Level zu heben. Wie genau? Nun, die Regierung hat sich einiges einfallen lassen, um die nationale Krypto-Reserve zu stärken und das Land als attraktiven Standort für Miner zu positionieren.
Unternehmen, die sich für das Programm bewerben möchten, müssen sich an einige ziemlich strenge Anforderungen halten. So müssen sie unter anderem ein Rechenzentrum mit einer Anschlussleistung von mindestens 150 Megawatt betreiben und Mining-Hardware mit einer Leistung von mindestens 150 TH/s pro Gerät einsetzen. Die Liste der Anforderungen ist lang: qualifiziertes Fachpersonal, eigene Wartungs- und Reparaturkapazitäten und sogar Verträge mit mindestens zwei Internetanbietern sind notwendig. Zudem gilt es, sämtliche steuerlichen und regulatorischen Pflichten zu erfüllen. Das Ganze klingt fast wie ein Prüfungsbogen für eine große Abschlussprüfung! Aber keine Sorge, für die, die den Anforderungen gerecht werden, gibt es auch viel zu gewinnen.
Langfristige Verträge und staatliche Unterstützung
Zugelassene Unternehmen haben die Möglichkeit, langfristige Stromlieferverträge von bis zu 10 Jahren zu staatlich regulierten Tarifen abzuschließen. Das ist eine echte Planungssicherheit, die in der oft unberechenbaren Mining-Welt Gold wert ist. Diese neuen Regeln zielen darauf ab, zusätzliche Investitionen in den Sektor zu fördern und das Land als führenden Standort für digitales Mining zu positionieren.
Ein weiterer interessanter Aspekt ist die Verpflichtung der Miner, monatlich einen Teil ihrer geschürften digitalen Vermögenswerte unentgeltlich an den Astana Hub Fund zu übertragen. Das klingt zwar nach einer zusätzlichen Belastung, aber es ist Teil eines größeren Plans zur Förderung der nationalen Krypto-Reserve, die von der Nationalbank Kasachstans verwaltet wird. Wer hätte gedacht, dass sich das Mining so direkt auf die nationale Wirtschaft auswirkt? Laut den Informationen aus der Quelle Blocktrainer muss man als qualifiziertes Unternehmen etwa 10 % der geschürften Bitcoins abgeben, nachdem die Energie- und Netzkosten abgezogen wurden.
Der Weg zur Genehmigung
Der Prozess zur Genehmigung ist ebenfalls nicht zu vernachlässigen. Die Anträge für das Programm müssen über ein E-Licensing-System eingereicht werden und werden von einem speziellen Ausschuss geprüft. Erfolgreiche Antragsteller müssen innerhalb von fünf Arbeitstagen eine Vereinbarung mit dem Astana Hub Fund unterzeichnen – das geht ganz schön schnell! Ein Stromabnahmevertrag mit einem berechtigten Stromerzeugungsunternehmen ist ebenfalls erforderlich. Die neuen Anforderungen sind darauf ausgelegt, die betrieblichen Standards zu erhöhen, um sicherzustellen, dass nur die besten Unternehmen im Spiel bleiben.
Ein Blick auf die globale Landkarte des Bitcoin-Minings zeigt, dass Kasachstan im Cambridge Digital Mining Industry Report 2025 den fünften Platz belegt. Das ist eine beeindruckende Leistung! Das Land hat schon in der Vergangenheit mit Initiativen wie dem Alem Crypto Fund und regulierten Kryptowährungs-Zahlungsdiensten, in Partnerschaft mit Binance, für Aufsehen gesorgt.
Regulierung und Herausforderungen im Kryptobereich
In einem sich schnell entwickelnden Umfeld, in dem Kryptowährungen ständig neue Höhen erreichen oder in die Tiefe stürzen, ist Regulierung ein heißes Thema. Der erste Bitcoin wurde 2009 geschaffen, und seitdem hat sich eine Vielzahl von Kryptowährungen etabliert. Dennoch bleibt das Kryptosystem im Vergleich zum traditionellen Finanzsystem eine kleine Nische. Skandale wie der Zusammenbruch der Handelsplattform FTX im Herbst 2022 haben gezeigt, wie fragil das System sein kann. Die Regulierung von Kryptowerten erfolgt nach dem „regulate and contain“-Prinzip, um die Risiken zu minimieren und Ansteckungsrisiken mit dem traditionellen Finanzsystem zu verringern.
Die Europäische Verordnung zur Regulierung von Märkten (MiCAR), die am 9. Juni 2023 veröffentlicht wurde, hat bereits für Aufregung gesorgt. Sie soll einen harmonisierten Rechtsrahmen für nicht regulierte Kryptowerte schaffen. In Deutschland beaufsichtigt die BaFin in Zusammenarbeit mit der Bundesbank die Emittenten von Stablecoins und E-Geld-Token. Man kann also gespannt sein, wie sich die Dinge weiterentwickeln werden, besonders in einem so dynamischen Markt wie dem der Kryptowährungen.