Heute ist der 3.05.2026, und während die Finanzwelt sich rasant verändert, bleibt Berkshire Hathaway ein faszinierendes Beispiel für Stabilität und Tradition—aber auch für eine gewisse Sturheit. Kürzlich berichtete das Unternehmen, dass es eine Rekord-Cash-Reserve von 397,4 Milliarden US-Dollar hält. Ja, richtig gehört! Und das bringt uns gleich zur Frage: Was macht man mit so viel Geld? Investieren? Ja, vielleicht in Bitcoin? Aber nicht bei Berkshire Hathaway. Unter dem neuen CEO Greg Abel bleibt die Politik unberührt: keine Investitionen in Bitcoin, Krypto-ETFs oder digitale Assets. Die Abneigung gegen Bitcoin bleibt also bestehen, und das, obwohl institutionelle Investoren Milliarden in die Kryptowährung pumpen. Irgendwie absurd.
Warren Buffett, der legendäre CEO, hat Bitcoin schon oft als „Rattengift hoch zwei“ bezeichnet. Diese Worte hallen nach, auch wenn der Bitcoin-Kurs seitdem fast um 900% gestiegen ist! Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Während Buffett und nun auch Abel die Kryptowährung meiden, sehen viele große Investoren Bitcoin zunehmend als strategisches Asset. Im Grunde könnte Berkshire mit nur einem Prozent seiner Cash-Reserve, also etwa 3,97 Milliarden US-Dollar, rund 50.700 BTC zum aktuellen Kurs von 78.300 US-Dollar erwerben. Das ist eine Menge Geld, und eine Änderung der Haltung könnte eine Signalwirkung für den gesamten Finanzmarkt haben.
Die Cash-Reserven und Unternehmenspolitik
Der Q1-Bericht 2026 zeigt, dass die Betriebseinnahmen um 18% auf 11,35 Milliarden US-Dollar gestiegen sind. Das ist beeindruckend! Der Anstieg wurde durch einen 28,5%igen Anstieg des Versicherungsunternehmensprofites auf 1,72 Milliarden US-Dollar angetrieben. Auch das Nettoergebnis hat sich mehr als verdoppelt und beträgt nun 10,1 Milliarden US-Dollar. Doch gleichzeitig hat Berkshire Hathaway Aktien im Wert von 24,1 Milliarden US-Dollar verkauft, während nur 16 Milliarden US-Dollar in neue Aktien investiert wurden. Ein Zickzack, der Fragen aufwirft. Und trotzdem: Keine Kapitalallokation in Bitcoin oder digitale Assets. Das ist ein festgefahrener Kurs.
Komischerweise haben die Cash- und Treasury-Bestände mit 397,4 Milliarden US-Dollar die vorherige Rekordmarke von 381,6 Milliarden US-Dollar im Q3 2025 übertroffen. Abel, der nicht öffentlich über Kryptowährungen gesprochen hat, hat jedoch in seiner Kapitalallokation deutlich gemacht, dass er Buffett’s Philosophie nicht ablegt. Die Skepsis gegenüber Bitcoin bleibt also ungebrochen, und Berkshire hält sich weiterhin von den aktuellen Trends im Krypto-Markt fern.
Ein Blick in die Zukunft
Die Fragen um die zukünftige Ausrichtung von Berkshire Hathaway unter Greg Abel werden immer lauter. Buffett plant ja, bis Ende 2025 in den Ruhestand zu gehen. Was kommt danach? Mit den aktuellen Cash-Reserven könnte Berkshire theoretisch bis zu 3,52 Millionen BTC kaufen, wenn der Preis bei 95.000 US-Dollar pro Coin liegt. Das würde bedeuten, dass das Unternehmen etwa 18% des zirkulierenden Angebots an Bitcoin erwerben könnte. Ziemlich krass, oder? Und wenn sie die geschätzten 295,98 Milliarden US-Dollar in US-Staatsanleihen verwenden würden, könnte das Unternehmen immer noch um die 3,12 Millionen BTC erwerben. Damit wären sie der größte Corporate Bitcoin-Halter, noch vor Nasdaq-gelisteten Unternehmen.
Dennoch bleibt abzuwarten, ob Abel die Philosophie von Buffett ändern wird. Der Markt beobachtet jeden Schritt genau, denn eine Änderung könnte Wellen schlagen und den gesamten Krypto-Markt beeinflussen. Momentan hat Berkshire Hathaway, trotz der Fülle an Bargeld, den Fuß auf der Bremse. Es bleibt spannend, wie sich die Situation entwickeln wird und ob die Legacy von Buffett in Zeiten eines sich wandelnden Finanzmarktes bestehen bleibt. Die Welt der Kryptowährungen und die von Berkshire Hathaway—zwei Welten, die momentan nicht zusammenpassen, aber vielleicht irgendwann doch? Man kann nur spekulieren.